Die Wohnung der Zukunft?

27. Dezember 2016
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Intelligente Häuser werden den Lifestyle der Zukunft bestimmen

Die Technisierung des Alltags umgibt uns permanent: Kaum jemand, der nicht jeden Morgen auf das Smartphone schaut, im Flatscreen-Fernseher die Nachrichten verfolgt oder mithilfe der Kaffeemaschine sich seinen personalisierten Start in den Alltag kreirt. Technische Errungenschaften haben das menschliche Leben zum größten Teil, einmal abgesehen von Waffen und gefährlichen Risikotechnologien, stetig vereinfacht und effizienter gestaltet. Im Zeitalter der Digitalisierung erscheint es nur natürlich, dass sich dieser Prozess nun auch auf einer computergestützten Weise fortsetzt. Intelligente Häuser sind technisierte Wohnanlagen, die sich die computerisierte Hardware zunutze macht, um dem Bewohner möglichst viel Arbeit im Haushalt abzunehmen und das Leben insgesamt angenehmer zu gestalten. Einziges Manko: Wo immer Daten erhoben werden, können diese auch gespeichert und (vorerst) unbeteiligten Dritten zugänglich gemacht werden. Diese Gefahr eines datentechnischen Glaskasten smuss man also bei der Entwicklung intelligenten Wohnraum beachten und von ihrer Bewältigung hängt auch ein möglicher Siegeszug der intelligenten Häuser auf dem Immobilienmarkt ab.

Nun aber zu den interessanten Neuerungen eines intelligenten Hauses. Zunächst betreten wir es, wie jedes andere Haus auch, durch die Eingangstür. Anstatt einer klassischen Klingel begrüßt uns allerdings bereits eine computergestützte Anlage, die ausgestattet mit einer Kamera in der Lage ist, eine Erkennungssoftware über die gemachten Bilder laufen zu lassen, die dem Hausbewohner direkt den Namen der Person ausgibt, die vor der Tür steht. Somit könnten böse Überraschungen bereits an dieser Stelle verhindert werden. Wenn wir dann das Haus betreten, fällt uns als nächstes die warme Beleuchtung auf. Während mit Bewegungssensoren ausgestattete Energiesparlampen mittlerweile nichts Neues mehr sind, ist die Tageszeit spezifische Anpassung des Blauanteils des elektrischen Lichts eine Neuerung. Diese zeitspezifische Kalibrierung ermöglicht eine intuitivere Anpassung des Biorhythmus an die natürlichen Gegebenheiten im Freien. Nutzer der Software Fluxam PC dürften mit dieser Technologie bereits vertraut sein und gute Erfahrungen gemacht haben. Sobald wir die Küche betreten, werden wir förmlich mit Technik beschossen – der Kühlschrank sagt uns, was wir als nächstes Einkaufen sollten, der Herd wählt selbständig die notwendigen Parameter für die zu erhitzende Nahrung aus und über akustische Signale werden wir gewarnt, falls etwas nicht in Ordnung ist, wie wenn beispielsweise eine Plastiktüte auf eine noch heiße Herdplatte gelegt wird.

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Im Wohnbereich und in der Küche gibt es außerdem eine spezielle Vorrichtung für Menschen, die auf Hörgeräte angewiesen sind. Über die Versendung von Daten können die Hörgeräte glasklar den Klang übermitteln, den Radio, Fernsehen oder Musikanlage übertragen sollen. In der Zulunft wäre es auch denkbar, dass ein intelligentes Auto mit dem intelligenten Haus kombiniert werden könnte. Somit könnte die Hausbesitzerin auf ihrer Einkaufsliste am Kühlschrank evlt. bereits die Benachrichtigung sehen, dass sie bald tanken oder den Öl-Stand überprüfen müsse. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ob den intelligenten Häusern allerdings die Zukunft gehört ist (natürlicherweise) unklar. Nichtsdestotrotz bieten sie interessante Features an, die den technischen Fortschritt direkt nach Hause jedes Einzelnen bringen können.

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